mein warum

purpose ist ja so wichtig heutzutage. deswegen will ich hier mein warum zur schau stellen.

warum mache ich sasabudi? 

ich müsste ja nicht… und doch ist da eine kraft in mir… ich mags dir erklären.

ich sehe soviel leid, soviel schmerz, soviel stress… wo eigentlich keiner sein müsste.

wir werden reingeboren in eine, auf den ersten blick, rationale welt. wir lernen das ganze leben soviel, … und doch fehlt etwas. unsere eltern lernen uns, wie wir miteinander umgehen sollen. was erlaubt ist und was nicht. was ist gut. was ist schlecht. was ist wichtig. was nicht.

  • du das, du jenes – hab keine angst – benimm dich – so macht man das – stress dich nicht – du must nicht traurig sein – du hast keinen grund wütend zu sein – du bist schuld

“unterbewusst” lernen wir schnell wie man anerkennung bekommt. in der schule kommen die noten. wir lernen noch stärker auf nicht – konformität zu achten. wir lernen schreiben & rechnen in der ersten klasse volksschule. gleich danach kommen englisch, coder dojos und ballet.

danach kommen dann so überlebenswichtige fächer wie geografie und chemie dazu. noch später werden wir mit doppelter buchhaltung, integrieren und differenzieren aufs leben vorbereitet …

irgendwann sind wir dann so, wie wir “eben” sind.

und das ist für uns so in stein gemeisselt, dass wir gar nicht daran denken, dass da mehr sein könnte… dass es auch anders funktionieren könnte … mit mehr leichtigkeit & zufriedenheit. (ohne auf motivation und ehrgeiz verzichten zu müssen)

wir suchen glück & zufriedenheit im außen, weil uns niemand gezeigt hat, wie man es im “innen” findet. keiner meint es böse und trotzdem ist es so wie es ist.

das was ALLE brauchen würden, bringt uns keiner bei!

und wir stolpern durch die welt, jahr um jahr vergeht, wir reden uns ein wir sind „erfolgreich“ und / oder schieben wichtiges auf morgen… wir machen uns gar keine vorsätze mehr & sind beschäftigt damit neben dem netflixen auch noch auf instagram zu posten. für manche ist es geld & karriere, für die anderen anerkennung & konsum. für viele beides. alle jagen etwas…

…um am ende des lebens draufzukommen… ich hätte doch ganz anders leben wollen.

ich seh soviel leid. wir halten die maske hoch und spielen das, was man glaubt, das die anderen sehen wollen. keiner wagt es das gesicht dahinter herzuzeigen. man wills ja selber nicht sehen. dahinter ist oft verzweiflung, unsicherheit & scham. meist checken wir gar nicht was es ist… wir nehmen es oft nur als stress wahr. und auch den reden wir weg, stress ist schwäche… das kann man nicht zeigen.

wir glauben, das was wir wahrnehmen ist die realtität. wir glauben, das was wir denken ist die wahrheit. wir beurteilen alles in gut / schlecht … und haben keine ahnung, dass es da noch etwas anderes. mehr als gut & schlecht.

wir verdängen & verzerren alles was nicht in unser weltbild passt. 

wir sind programmiert mit glaubenssätzen à la wenns funktioniert, waren wir es – wenn nicht, sind andere schuld. mit purer willenskraft und selbstdisziplin lässt sich alles erreichen. etc.

wir verbiegen unsere bekannte und sichere welt so sehr, um nur ja nicht in unbekanntes terrain gehen zu müssen.

wir leiden weil… weil wir einfach nicht wissen, wie dinge in uns drinnen funktionieren… es hat uns keiner gezeigt, was da ist & wie man darauf einfluss nehmen kann.

  • wir haben keinen tau was gefühle, wahrnehmungen, gedanken, bedürfnisse, handlungen, bewusststein & unterbewusstsein sind, welchen zweck diese „dinge“ haben & wie sie sich beeinflussen.

ich bin dankbar das ich mit viel neugier und ehrgeiz (bzw. einem dickschädl) gesegnet bin. ich war frustriert. ich wollte verstehen.wollte das nicht akzeptieren, dass alles so unlogisch ist.

wie funktioniert das alles?

egal ob birkenbihl, sinek simon, dan ariely, david eagleman, manfred spitzer… ich hab gelesen, nachgedacht und büderl gemalt. ich war wie der kleine Atréju in die unendliche geschichte. gefesselt davon, dass es da noch eine andere welt gab. und ich bin es immer noch. jahrelang mittlerweile.

natürlich wollte ich das alles nur wissen um im job noch wirksamer zu werden. leute besser motivieren / manipulieren damit ich besser dasteh.

und ich bekomme gerade eine gänsehaut, wenn ich daran denke, wie sich das alles geändert hat. es war bei meiner Trigon Entwicklungsberatung coachingausbildung als mir 2 kolleginnen taschentücher gereicht haben. (nein nicht zum schneutzen) es war der moment als meine rüstung abgefallen ist. buchstäblich bin ich am boden gelegen. dieser moment war so schmerzhaft und intensiv, dass mir die worte fehlen es zu beschreiben.

und es war das nur der anfang. 

die wochen und monate danach waren geprägt von reingspian in mich. sehr viel reingehen in die “grauslichen”, schwachen und schattigen ecken in mir. dort wo angst, verletzbarkeit, scham zuhause sind. wie ein schwarzes loch. man sieht es nicht direkt. aber man kanns finden indem man dahingeht wo es sich „oag“ und „falsch“ angspiad, dort wo man angst & scham gspiad. und wenn man lang genug dort ist, kann man dann seinen frieden finden und dankbarkeit entwickeln.

und jetzt ist alles seit geraumer zeit sehr hell

obwohls jetzt sicher nicht weniger “oasch” themen in meinem leben gibt als vorher. aber ich fühle mich sehr gut imstande die “oasch” themen mit einer mir vorher ungeahnten leichtigkeit & zuversicht anzunehmen & zu verarbeiten. kein ausblenden & verdrängen mehr.

ohne Johannes Narbeshuber , Werner A. Leeb, c.g. jung (der hat leider kein linkedin profil) & Klaus Eidenschink wäre das nicht möglich gewesen. danke, dass ihr eurem “bliss” folgt und eure weisheit so offen teilt.

ich bin dankbar dafür, aber schon auch soweit realistisch, dass irgendwann wieder themen kommen, die mich aus der bahn werfen, runterziehen. aber hey, ist doch super… irgendwie wird sich das dann auch wieder ausgehen. ich werd das thema dann hoffentlich auf den “schoss” setzen & nicht wegschicken… falls doch, kommt es eh wieder 🙂

und jetzt spüre ich… ich will meine learnings weitergeben. anbieten.

deswegen gibts sasabudi.

ich seh mich nicht als guru, aber als begleiter auf augenhöhe & als begeisternden experimentator (cooles wort oder?)… 

als einer der “dich” abholen kann und dich bei deinen ersten schritten begleitet.

ich hab viel zusammengesammelt auf meiner reise.ich leg alles rein in meine coachings, workshops, vorträge und beratungen. 

  • kommunikation, konflikte, schulz von thun, rosenberg, gfk, 4 ohren, provokativer ansatz, zukunftssprung, bodenanker, leerer stuhl, kataleptische hand (danke Brigitta Hager), imagination, polaritäten, wertequadrat, … mich interessiert alles.
  • ich versuche themen und modelle so zu verbinden & für dich verdaubar zu machen, dass sie dir helfen können, dinge ganz anders wahrzunehmen und bewusst anders zu handeln.
  • gespickt ist das ganze neben der lebens- und psychologie-erfahrung mit viel berufserfahrung in den bereichen lean, qm, prozessmanagement und agiltät. ich glaub, ich war im job grundsätzlich nicht unerfolgreich. spektakulär wars immer 🙂 gleichzeitig gibt es schon auch eine menge murx… dinge dich ich jetzt “anders” machen würde. hehe…
  • auf meine eigene spezielle art. frech. kreativ. visuell. direkt. visuell. lebendig. und auch fehlerbehaftet. gleichzeitig auch ehrlich & verletzlich. so wie diese zeilen hier.

zusammenfassend kann ich einen vielleicht einmaligen gemüsegarten anbieten. für mich macht es auch keinen unterschied obs eine work oder eine life thematik ist.

mit sasabudi will ich menschen helfen leichtigkeit & bewußte zufriedenheit zu finden.

das ist mein purpose. das ist mein warum. ohne stress & nebenberuflich… mit viel freude & dankbarkeit.

jetzt steh ich hier (eigentlich sitze ich). ich merke schon, das diese kombination viele neugierig macht und anzieht. ebenso gibts auch den anderen pol, die die sich daran reiben. und auch das gehört dazu. das darf dann auch so sein.

wenn dich das jetzt anspricht, cool. dann freu ich mich auf dich.

puh das war jetzt ganz schön ehrlich. ganz ohne maske. danke, dass du bis hierher gelesen hast.

lg roland, der differenz

wir sehen uns

p.s. ja, die rechtschreib und grammatikfehler gehören fix zu mir. ich mach meine schwäche einfach zu meinem markenzeichen. warum? warum nicht 🙂

p.p.s. alle die bis hierher gelesen haben, mag ich auch verraten, für was sasabudi steht. same same but differenz. angelehnt an den thailändischen spruch den wir wir vom shoppen an der khao san road kennen. ich will helfen, genau wie viele andere da draußen,… aber nur halt ein wenig „anders“.